01. Nov. 2025·5 Min. Lesezeit

Plain-Text-E-Mail-Formatierung, die auf Mobilgeräten gut aussieht

Plain-Text-E-Mail-Formatierung, die auf Mobilgeräten gut lesbar ist: Bullet-Points, Abstände, Proof-Blöcke und schnelle Checks, damit Kaltakquise-E-Mails klar und glaubwürdig bleiben.

Plain-Text-E-Mail-Formatierung, die auf Mobilgeräten gut aussieht

Warum Plain-Text-Formatierung auf dem Handy wichtig ist

Die meisten Kaltakquise-E-Mails werden auf dem Handy gelesen. Plain-Text-Formatierung kann deine Nachricht klar und persönlich wirken lassen oder chaotisch und schwer vertrauenswürdig.

Auf einem kleinen Bildschirm brechen lange Zeilen an ungünstigen Stellen um, Absätze werden zu grauen Blöcken und wichtige Details verschwinden. Wenn sich jemand anstrengen muss, um deine E-Mail zu verstehen, macht er meist das Einfachste: wegwischen.

Formatierung ist keine Dekoration. Sie sendet ein Signal. Sauberer Abstand lässt deine E-Mail ruhig und echt wirken. Eine gedrängte Textwand sieht nach Generikvorlage aus. Dieser erste Eindruck beeinflusst, ob der Leser dir vertraut und ob eine Antwort schnell wirkt.

Auf dem Handy scannen Menschen zuerst, bevor sie lesen. Sie suchen nach:

  • wer du bist und warum du schreibst
  • dem einen spezifischen Problem, das du löst
  • Beweis, dass du das schon gemacht hast
  • der Bitte (und wie leicht eine Antwort fällt)

Wenn diese Teile leicht zu finden sind, wirkt deine E-Mail wenig riskant. Sind sie in dichten Absätzen vergraben, muss der Leser den Punkt suchen — und die Antworten sinken.

Ein einfaches Beispiel: Vergleiche „Ich wollte mich melden, weil…“ plus 10 Zeilen Text mit 2 kurzen Sätzen, einer Proof-Zeile und einer einzeiligen Frage. Die zweite Option wirkt, als dauere das Beantworten 10 Sekunden.

Das Ziel ist nicht fancy zu sein. Es geht darum, klar, glaubwürdig und leicht zu beantworten zu sein — auch mit einem Daumen.

Die mobilen Leseregeln (einfach und praktisch)

Die meisten Leute öffnen Kaltakquise-E-Mails in Eile, während Benachrichtigungen aufpoppen. Wenn deine Nachricht dicht aussieht, wird sie übersprungen, auch wenn das Angebot gut ist.

Ziel: in 5 Sekunden scannbar, in 20 Sekunden lesbar.

Halte Absätze kurz. Auf dem Handy brechen lange Sätze zu hohen Blöcken um und der Leser verliert den Faden. Eine Idee pro Absatz hilft, damit jemand kurz pausieren und ohne Neulesen weitermachen kann.

Regeln, die in den meisten Inbox-Apps funktionieren:

  • Absätze auf 1–2 Sätze begrenzen.
  • Lege den Hauptpunkt in die ersten 2–3 Zeilen.
  • Verwende einfache Satzzeichen (-, :, Klammern) statt ausgefallener Symbole.
  • Halte die gesamte E-Mail auf ein paar Bildschirme beschränkt. Wenn sie endlos scrollt, ist sie erledigt.

Plain-Text heißt auch, alles zu vermeiden, was wie Werbung aussieht: viele Ausrufezeichen, GROSSBUCHSTABEN, schwere Trenner oder überhebliche Sprache.

Beim Editieren mache einen Durchgang nur fürs Handy. Lies von oben nach unten und entferne alles, was nicht nötig ist, um das Angebot zu verstehen. Wenn ein Satz den Leser nicht in Richtung einer schnellen Entscheidung bewegt, streich oder teile ihn.

Ein Plain-Text-Layout, das in den meisten Inboxen funktioniert

Mobile Leser entscheiden schnell. Wenn die ersten beiden Zeilen nicht sagen, warum du geschrieben hast, scrollen sie weiter.

Eine einfache Struktur, die zu den meisten Kaltakquise-E-Mails passt:

  • Kontext-Opener (1–2 kurze Zeilen)
  • Proof (1 prägnante Zeile, idealerweise mit Zahl oder erkennbarem Bereich)
  • Eine Frage
  • Ein klarer CTA (Ja/Nein oder ein einfacher nächster Schritt)

Im Plain-Text kannst du wichtige Details hervorheben, indem du sie auf ihre eigene Zeile stellst. Namen, Zahlen, Zeiträume und Ergebnisse sollten nicht in einem langen Absatz vergraben sein.

Hier ein Layout, das du kopieren und wiederverwenden kannst:

Subject: quick question about [specific thing]

Hi [First name] - quick note.

I noticed [relevant observation about their role/company].

Proof: we helped [similar company/type] get [result] in [time].

Would it be useful if I shared the 3 steps we used?

If yes, should I send it here, or is there someone else I should talk to?

-[Your name]

Kleine Lesbarkeits-Habits, die auf dem Handy helfen:

  • Absätze auf 1–2 Sätze beschränken.
  • Zahlen auf ihre eigene Zeile setzen, wenn sie wichtig sind.
  • Eine Leerzeile zwischen Ideen verwenden.

Wenn du das im Team konsistent willst, behalte eine genehmigte Vorlage und tausche nur den Opener und die Proof-Zeile aus. Wenn du Sequenzen laufen hast, ist LeadTrain (leadtrain.app) darauf ausgelegt, die Plain-Text-Struktur konsistent über mehrstufige Sends zu halten und gleichzeitig die unglamouröse Einrichtung wie Domains, Authentifizierung, Warm-up und Antwortsortierung zu übernehmen.

Bullet-Muster, die überall lesbar bleiben

Bullets lassen einen mobilen Leser stoppen und scannen, aber nur, wenn sie kurz sind.

Nutze Bullets, wenn ein paar Optionen oder Vorteile in einem Satz unübersichtlich wären. Verzichte auf Bullets, wenn die Liste lang ist oder Erklärung braucht. Auf dem Handy können fünf Bullet-Zeilen wie Hausaufgaben wirken.

Für Plain-Text-Formatierung sind die sichersten Bullet-Symbole einfache, überall gut darstellbare Zeichen. Bindestriche und Sterne sind robust gegenüber Client-Unterschieden.

Halte Bullet-Listen eng:

  • Maximal 3 Bullets
  • 3–8 Wörter pro Bullet
  • Gleiche Struktur in jedem Bullet (alles Verben oder alles Nominalphrasen)

Einige Stilentscheidungen, die das Scannen verbessern:

  • Bevorzuge eine Zeile pro Bullet.
  • Vermeide Kommas innerhalb der Bullets.
  • Verwende entweder keine abschließende Interpunktion oder für alle Bullets dieselbe.

Wenn du Details brauchst, setze sie nach der Liste als einen Satz. So bleiben die Bullets scan-freundlich, liefern aber genug Kontext für eine Antwort.

Abstände und Trenner, die menschlich wirken, nicht spammy

Für die erste Ansicht schreiben
Erstelle eine Kampagne mit einer einfachen Proof-Zeile und einer klaren Frage.

Guter Abstand ist der einfachste Weg, eine Kaltakquise-E-Mail auf dem Handy ruhig wirken zu lassen. Im Plain-Text ist eine einzelne Leerzeile dein bestes Werkzeug.

Wenn ein Absatz auf dem Handy länger als 3–4 Zeilen ist, teile ihn. Textwände wirken nach Arbeit.

Ein einfaches Muster, das meist gut lesbar ist:

  • 1–2 Zeilen: warum du dich meldest
  • 1–2 Zeilen: Proof
  • 1 Zeile: Frage oder CTA
  • 1 Zeile: Abschluss

Trenner können helfen, wenn du Details hast, aber halte sie normal. Eine Leerzeile reicht. Ein einfaches "---" einmal ist okay. Vermeide schwere Symbolblöcke wie "=====" oder "*****".

Für Proof gilt: klein und sachlich schlägt dramatisch. Ein beschrifteter Mini-Block scannt im Plain-Text gut:

Role: SDR team lead Result: 18% reply rate in 14 days Time: 2 hours to set up

Das reicht. Du gibst Beweis, ohne den Leser eine Geschichte dekodieren zu lassen.

Wie man Proof ohne HTML hervorhebt

Proof wirkt im Plain-Text am besten, wenn er klein, spezifisch und direkt vor der Bitte platziert ist. Denk daran: ein schneller Grund zum Glauben, nicht ein Absatz, der versucht, den Deal zu schließen.

Eine Platzierung, die auf dem Handy gut liest:

Opener -> Problem -> Proof (1–2 Zeilen) -> Ask

So stützt Proof die Bitte, anstatt wie Prahlerei zu wirken.

Proof, der in Plain-Text passt

Am leichtesten zu scannen ist Proof, der im Blick landet:

  • Eine Metrik mit Kontext: “Reduced no-shows from 18% to 11% in 30 days.”
  • Ein Name oder eine Kategorie (nur wenn passend): “Used by 3 boutique agencies in NYC.”
  • Eine Mini-Case-Notiz: “We tweaked the first 2 emails and replies picked up in week 2.”
  • Eine glaubwürdige Einschränkung: “Small sample (12 accounts), but the pattern was consistent.”

Geh dann direkt in die Bitte. Zum Beispiel:

“Worth a 10-minute call next week to see if this could work for you too?”

4 Proof-Formate, die du kopieren kannst

Eine Mikro-Geschichte klingt oft menschlicher als eine rohe Zahl:

“Before: outbound was inconsistent. After: a simple 4-step sequence, and they booked 6 meetings last month.”

Eine kurze Metrik funktioniert ebenfalls:

“Avg. reply rate: 8-12% across the last 5 campaigns.”

Wenn du mehrere Punkte brauchst, halte es bei zwei Zeilen und stopp.

Um aufgeblasenes Marketing zu vermeiden, vermeide vage Formulierungen wie „große Ergebnisse“ oder „massives Wachstum“. Nutze einen echten Bereich, füge einen Zeitraum hinzu und stapel nicht zu viele Behauptungen. Wenn der Proof nicht stark ist, sei offen: “No case study yet, but I can share the exact message we’re testing.”

Schritt-für-Schritt: eine Plain-Text-E-Mail in 10 Minuten formatieren

Fang mit der unordentlichen Version an. Schreib die E-Mail so, wie du sie im Chat tippen würdest. Keine Bullets, keine Abstands-Tricks, keine „Formatierungsstimme.“ Du brauchst zuerst die rohe Nachricht.

Dann kürze und ordne um für das Scanning auf dem Handy. Setze die „Warum-du“-Zeile an den Anfang, dann Proof, dann die Bitte. Wenn ein Satz dem Leser nicht hilft, in 10 Sekunden „ja“ oder „vielleicht“ zu entscheiden, streich ihn.

Nutze Abstand, um drei Blöcke zu schaffen: Opener, Proof, Frage. Eine Leerzeile zwischen den Blöcken reicht meist.

Ein schneller 10-Minuten-Durchgang:

  • Schnell und roh entwerfen.
  • Die stärkste Zeile nach oben ziehen, dann alles Extra entfernen.
  • Eine kurze Proof-Zeile hinzufügen (Zahl, Name/Kategorie, Zeitrahmen).
  • Bullets nur verwenden, wenn sie Wörter sparen.
  • Auf deinem Handy lesen und noch einmal straffen.

Für den Proof-Block: spezifisch und einfach bleiben. Beispiel:

“Proof: 23 replies in 10 days from a 180-contact list (same niche).”

Finaler Check: Öffne den Entwurf auf deinem Handy, scrolle einmal und prüfe, ob der Punkt ankommt. Gute Plain-Text-Formatierung sollte ruhig, leicht zu überfliegen und selbstbewusst wirken, ohne zu schreien.

Häufige Formatierungsfehler, die Antworten schaden

Eine lesbare Sequenz starten
Verwandle dein bestes Plain-Text-Layout in wenigen Minuten in eine mehrstufige Sequenz.

Eine Plain-Text-E-Mail kann sauber und menschlich wirken, aber einige Gewohnheiten lassen sie pushy, automatisiert oder schwer lesbar erscheinen.

Zu viele Bullets ist ein großes Problem. Bullets sind großartig für eine kleine Gruppe von Punkten, aber lange Aufzählungen wirken wie Marketingtext. Wenn du mehr als 3–4 Punkte brauchst, versucht die Nachricht wahrscheinlich zu viel.

Zu viele Zeilenumbrüche können ebenfalls nach hinten losgehen. Atmung hilft, aber ein Bildschirm voller Einzeiler kann wirken, als stamme er aus einem Mail Merge. Halte Absätze kurz, aber lass die Ideen verbunden sein.

Achte auf Satzlänge. Lange Sätze umbrechen zu hohen Blöcken und der Leser verliert den Punkt. Wenn ein Satz über eine Bildschirmzeile hinausgeht, teile ihn.

Ein weiterer Antwort-Killer ist vager Proof. „Trusted by many“ und „helped tons of teams“ wirkt wie Fülltext. Proof sollte spezifisch und prüfbar sein, auch wenn er klein ist.

Und vermeide mehrere Bitten in einer E-Mail. Wenn du um ein Meeting, eine Empfehlung und eine kurze Frage bittest, wählen die Leute keins davon.

Schnelle Fixes, die meist die Antworten erhöhen:

  • Maximal ein kurzer Bullet-Block.
  • Eine klare Bitte.
  • Vagen Proof durch konkrete Details ersetzen (Zahl, Zeitraum, Rolle, Ergebnis).
  • Auf deinem Handy lesen und jede Textwand-Zeile kürzen.

Beispiel: Statt „Wir werden von vielen SaaS-Unternehmen vertraut“ lieber: „Letzten Monat haben wir 14 Demos für eine 3-Personen-Agentur mit einer Zwei-E-Mail-Follow-up-Strategie gebucht.“

Schnelle Checkliste vor dem Senden

Lies die E-Mail auf deinem Handy (oder verkleinere das Desktop-Fenster). Wenn sie sich wie eine Textwand anfühlt, wird sie übersprungen. Gute Plain-Text-Formatierung dreht sich hauptsächlich darum, was du weglässt.

Nutze diese kurze Prüfung:

  • Erster Bildschirm: Die ersten zwei Zeilen sagen, wer du bist und warum du sie ausgewählt hast.
  • Mobile-Scan-Test: Jeder Absatz ist kurz genug, um ohne zweimaliges Scrollen gelesen zu werden (Ziel: 2–3 Zeilen).
  • Proof: ein prägnanter Proof-Moment, dann Schluss (1–2 Zeilen).
  • Bullets (nur bei Bedarf): 1–3 sehr kurze Bullets.
  • CTA: Ende mit einer einzigen Frage, die schnell zu beantworten ist.

Eine gute CTA fühlt sich wie eine schnelle Entscheidung an, nicht wie ein Formular. Zum Beispiel: „Worth a quick look, or should I close the loop?“ oder „Open to a 10 minute chat next week?“

Bauchgefühl: Wenn du eine Zeile löschen kannst und die Bedeutung bleibt, streich sie.

Wenn du mehrstufige Sequenzen nutzt, speichere diese Checkliste als Standard, damit jeder Schritt so lesbar bleibt wie der erste.

Beispiel: eine Plain-Text-Kaltakquise-E-Mail, die auf dem Handy gut aussieht

Deine Inbox-Platzierung schützen
Neue Postfächer automatisch aufwärmen, um die Zustellbarkeit zu schützen, bevor du skalierst.

Szenario: Ein SDR schreibt einen Gründer an, der wahrscheinlich auf dem Handy querliest. Ziel: schneller Leseeindruck — eine klare Idee, ein Proof-Punkt und ein einfacher nächster Schritt.

Hier die „Before“-Version, die dicht und leicht zu ignorieren wirkt:

Subject: Quick question
Hi Jamie, I saw you’re growing fast and thought I’d reach out because we help companies like yours improve outbound and generate more meetings. Our platform has lots of features like domains, warmup, sequences, tracking, and more. If you have time this week I’d love to show you a demo and talk about how we can help you increase revenue. Are you free Tuesday or Wednesday?
Thanks,
Alex

Nun dieselbe Nachricht, formatiert für Mobilgeräte und um einen kleinen Proof-Block herum gebaut:

Subject: 12 more replies from the same list?

Hi Jamie - quick note.

Not sure if outbound is on your plate right now, but I noticed you're hiring for sales.

Proof:
- +18% reply rate in 14 days for a B2B SaaS team (after fixing deliverability + copy)

If helpful, I can share 2-3 ideas based on what you're selling:
- tighten the first 2 lines so it reads well on mobile
- add a simple proof block (1 metric, 1 client type)
- keep the CTA to a yes/no question

Would you prefer:
A) I send a 5-line rewrite you can copy/paste, or
B) I send a 3-step checklist your SDRs can follow?

Alex

Beachte, was sich geändert hat: kürzere Zeilen, mehr Weißraum und der Proof ist isoliert, sodass er beim Scrollen auffällt. Die abschließende Frage gibt zwei Optionen, die leichter zu beantworten sind als „Wollen Sie eine Demo?“

Nächste Schritte: deine Formatierung wiederholbar machen

Wenn du ein Plain-Text-Layout gefunden hast, das auf dem Handy gut liest, mach es zum Standard.

Beginne mit einer kleinen Reihe wiederverwendbarer Vorlagen, die dein Team nutzen kann. Benenne sie nach Zweck, nicht Persona:

  • Kurze Vorstellung + 1 Proof-Zeile + 1 Frage
  • Problem-first + kurze Bullets + CTA
  • Referral-Stil + Proof-Block + zwei Zeitoptionen

Standardisiere dann den Proof-Block, sodass er immer gleich aussieht. Wähle ein Muster und nutze es wieder. Wenn Proof konsistent ist, kannst du das Angebot ändern, ohne jedes Mal das Format neu zu schreiben.

Ein praktisches Beispiel: Wenn dein Proof-Block immer mit „Proof:“ beginnt und mit einer Metrik endet, hört dein Team auf, Labels wie „FYI“ oder „Just so you know“ zu improvisieren, was Tests unübersichtlich macht.

Teste Strukturänderungen, nicht nur Betreffzeilen. Du lernst viel, wenn du nur ein Format-Element auf einmal änderst:

  • Eine Frage vs. zwei Fragen
  • Bullets vs. ein kurzer Absatz
  • Proof über der Bitte vs. Proof darunter
  • 2 kurze Absätze vs. 3 noch kürzere

Wenn du LeadTrain nutzt, kannst du deine besten Vorlagen in mehrstufige Sequenzen verwandeln, A/B-Tests an der Body-Struktur durchführen und Antworten automatisch kategorisieren (interessiert, nicht interessiert, Abwesenheitsnotiz, Bounce, Abmeldung). So erkennst du leichter, welche Formatierung die schnellsten Antworten bringt.

Dokumentiere, was gewinnt. Notiere: Vorlagenname, genutzter Proof, was du geändert hast und was passiert ist. Mit der Zeit wird Plain-Text-Formatierung ein wiederholbares System, kein Ratespiel.

FAQ

Warum ist Plain-Text-Formatierung auf dem Handy so wichtig?

Die meisten Kaltakquise-E-Mails werden auf dem Handy geöffnet, wo lange Zeilen unvorteilhaft umbrechen und große Absätze wie Arbeit wirken. Plain-Text mit sauberem Abstand wirkt persönlich und leicht zu scannen, sodass Antworten weniger Aufwand bedeuten.

Wie kurz sollten meine Absätze für mobile Leser sein?

Behalte pro Absatz eine Idee und in der Regel ein bis zwei Sätze. Wenn ein Absatz auf dem Handy mehr als etwa drei bis vier Zeilen wird, teile ihn, damit der Lesefluss erhalten bleibt.

Was sollte in den ersten 2–3 Zeilen einer Kaltakquise-E-Mail stehen?

Setze dein „Warum du“ und den Kernpunkt in die ersten zwei bis drei Zeilen, bevor du Hintergrundinformationen gibst. Wenn jemand nur den ersten Bildschirm liest, soll er trotzdem verstehen, was du willst und warum es relevant ist.

Wie zeige ich Proof im Plain-Text, ohne angeberisch zu wirken?

Nutze eine einzelne Proof-Zeile direkt vor der Bitte und mach sie konkret: Zahl, Zeitraum und für wen. Proof soll die Frage stützen, nicht die E-Mail übernehmen.

Wann sollte ich Bullets in einer Plain-Text-Kaltakquise-E-Mail verwenden?

Verwende Bullets nur, wenn sie Wörter sparen und das Scannen erleichtern; halte sie sehr kurz. Bei mehr als ein paar Punkten ist es meist besser, eine knappe Satzalternative zu wählen.

Welche Abstände und Trenner wirken natürlich (und nicht spammy)?

Eine einzelne Leerzeile zwischen Ideen ist der einfachste und menschlichste Trenner. Vermeide schwere Symboltrenner oder viele Ein-Zeilen-Snippets, da sie wie eine zusammengefügte Vorlage wirken können.

Was ist die beste Art von CTA für eine mobilfreundliche Kaltakquise-E-Mail?

Beende mit einer klaren Frage, die sich schnell beantworten lässt, idealerweise Ja/Nein oder eine einfache Wahl. Wenn du mehrere Bitten stapelst, entscheiden sich die meisten für keine und springen ab.

Wie schreibe ich Betreffzeilen, die auf dem Handy funktionieren?

Kurz, konkret und auf einer Sperrbildschirm-Vorschau lesbar. Ein Betreff, der auf das Ergebnis oder die Frage hinweist, übertrifft oft vage Titel wie „Kurze Frage.“

Welche Formatierungsfehler schmälern am häufigsten Antworten?

Die größten Fehler sind Textwände, vager Proof, zu viele Bitten und werbliche Stilmittel wie übermäßige Satzzeichen oder Hype. Ein schneller Check auf dem Handy und das Kürzen jeder unnötigen Zeile hilft sehr.

Wie kann ich Format-Tests durchführen, ohne die Ergebnisse zu verwässern?

Ändere immer nur ein strukturelles Element pro Test, z. B. Proof über/unter der Bitte, eine Frage vs. zwei, oder kurzen Proof vs. längere Erklärung. Wenn du mehrere Dinge gleichzeitig änderst, weißt du nicht, was den Unterschied gemacht hat.