15. Nov. 2025·7 Min. Lesezeit

Kostenlose Quellen zum Aufbau von Lead‑Listen: 12 Orte, um potenzielle Kunden zu finden

Kostenlose Quellen für Lead‑Listen, die du sofort nutzen kannst: Verzeichnisse, Stellenanzeigen, Newsletter und Communities – plus ein sauberer Weg, Daten zu erfassen und zu verifizieren.

Kostenlose Quellen zum Aufbau von Lead‑Listen: 12 Orte, um potenzielle Kunden zu finden

Wie kostenlose Lead‑Listen‑Quellen in der Praxis aussehen

Kostenlose Lead‑Listen bedeuten nicht, zufällige E‑Mails zu sammeln. Es geht darum, deutliche Signale an öffentlichen Stellen zu erkennen und genug genaue Daten zu erfassen, um ein relevantes Gespräch zu beginnen.

Die besten kostenlosen Quellen bleiben zuverlässig, weil sie für die eigenen Zwecke des Herausgebers gepflegt werden. Ein Unternehmen aktualisiert ein Verzeichnis, damit Kunden es finden. Ein Team postet eine Stelle, weil es jetzt Hilfe braucht. Ein Newsletter listet Sponsoren, weil er dafür bezahlt wird, korrekt zu sein.

Öffentliche Daten können Namen, Rollen, Firmen‑Seiten, Standorte, Hinweise zur genutzten Technik und Kontext darüber liefern, was ihnen wichtig ist. Sie werden dir meist nicht für jede Person direkte E‑Mails, perfekte Mitarbeiterzahlen oder eine sofort upload‑fertige Liste liefern. Betrachte öffentliche Daten als Ausgangspunkt, nicht als fertige Liste.

Kostenlose Recherche schlägt oft den Kauf einer Liste, wenn du eine spezifische Nische oder ein klares Trigger‑Signal hast. Wenn du Buchhaltung für Shopify‑Marken anbietest, ist eine generische gekaufte Liste oft sehr laut. Ein paar Stunden Scannen von Shop‑Verzeichnissen, "Hiring a bookkeeper"‑Posts und Sponsor‑Blöcken liefern Leads, die aktiv wachsen oder bereits suchen.

Der Unterschied zwischen nützlicher Recherche und sinnlosem Aufwand ist Organisation. Erfasse von Anfang an immer dieselben Felder: Firmenname und Website, ein Kontakt (oder „TBD“), Quelle und Datum, der Trigger und ein einzeiliger Outreach‑Aufhänger. Nach 30–50 Zeilen zeigen sich Muster schnell, Duplikate werden offensichtlich und Priorisierung wird einfacher.

Wenn du später Outreach verschickst, kann LeadTrain Domain‑ und Postfach‑Setup, Warm‑Up, mehrstufige Sequenzen und Reply‑Klassifikation übernehmen. Aber die Qualität beginnt hier, mit sauberen Notizen und echtem Intent.

Ziele und Datenfelder zuerst festlegen

Kostenlose Quellen funktionieren nur, wenn du genau weißt, wen du suchst. Wenn du versuchst, "irgendjemanden, der vielleicht kauft" zu sammeln, verschwendest du Stunden und bekommst eine Liste, die du nicht nutzen kannst.

Starte mit einer Nische und einer Käuferrolle. Zum Beispiel: „US‑basierte Boutique‑Buchhaltungsfirmen“ und „Managing Partner“, oder „B2B‑SaaS‑Startups“ und „Head of Demand Gen“. Eine klare Kombination schlägt fünf vage.

Schreib dein ideales Kundenprofil (ICP) in einfacher Sprache, der du beim Durchsehen von Verzeichnissen, Stellenanzeigen und Newslettern folgen kannst. Kurz halten: Branche, Käuferrolle (plus eine Backup‑Rolle), typische Größe, Region oder Zeitzone und das eine Problem, das du löst.

Entscheide als Nächstes, welche Felder du jedes Mal erfassen musst. Wenn ein Datensatz ein Muss‑Feld fehlt, überspringe ihn oder parke ihn für später. Ein simples Set reicht: Firmenname, Kontaktname und Rolle, Geschäfts‑E‑Mail (oder Platzhalter), Quelle und ein einzeiliger Grund, warum sie passen.

Wähle dann zwei bis drei Qualifikatoren, damit du schnell „ja“ oder „nein“ sagen kannst. Nimm Qualifikatoren, die an dein Angebot gebunden sind: Mitarbeiteranzahl, Standort, Hiring‑Signale oder ein technischer Hinweis auf der Seite.

Dieses Fundament macht Outreach später auch sicherer. Wenn du Leads in ein Cold‑Email‑Tool wie LeadTrain importierst, vereinfachen saubere Felder und klare Quellen Segmentierung und Personalisierung und reduzieren die Chance, die falsche Person anzuschreiben.

Schritt‑für‑Schritt‑Workflow für saubere Erfassung

Wenn du Leads aus kostenlosen Quellen ziehst, ist der eigentliche Gewinn nicht „mehr Namen“, sondern saubere Datensätze, denen du später trauen kannst, mit Notizen, die erklären, warum du sie hinzugefügt hast.

Arbeite in einem einfachen Sheet mit festen Spalten und verändere die Struktur nicht täglich. Ein praktisches Set ist: Company, Website, Source, Why it fits, Contact name, Role, Email, Confidence, Tags, Notes.

Ein Workflow, der ordentlich bleibt:

  1. Wähle eine Firma und notiere die genaue Quelle plus einen kurzen Trigger‑Hinweis (z. B. „Hiring SDRs“ oder „Listed as Shopify partner“).
  2. Prüfe den ICP‑Fit schnell: Branche, Größe, Standort und einen kurzen Blick auf das Angebot.
  3. Erfasse Firmenbasisdaten sofort (Website, HQ und den öffentlichen Namen), damit du sie wiederfindest.
  4. Finde eine relevante Person, keine generische Inbox. Ziel ist die Rolle, die das Problem besitzt, das du löst.
  5. Füge die E‑Mail erst hinzu, nachdem du sie verifiziert hast, und notiere die Confidence (High, wenn verifiziert; Medium, wenn muster‑basiert; Low, wenn geraten).

Vor dem Outreach mache einen kurzen Duplikat‑Check. Eine einfache Regel wie „gleiche Domain + gleiche Person = Duplikat“ reicht. Fasse Notizen zusammen, statt zwei Zeilen zu behalten.

Eine lohnende Gewohnheit: Schreibe einen einzigen Satz in Notes, der den Trigger erklärt. Später wird diese Zeile dein Opener, und dein Outreach wirkt persönlich, ohne zusätzliche Recherche.

Verzeichnisse und öffentliche Listen, die sich lohnen

Verzeichnisse sind nützlich, weil sie aus Gründen gepflegt werden: Mitgliedschaft, Compliance, Bewertungen oder Partnerschaften. Das bedeutet meist, dass Namen, Standorte und Kontaktmuster konsistenter sind als bei zufälligem Scraping.

Lokale Handelskammer‑Listen und städtische Branchenverzeichnisse eignen sich für ortsbasierte Angebote (Buchhaltung, IT‑Support, Beschilderung, Catering). Branchenverbände sind oft noch besser, weil sie Nischen‑Fit bestätigen (Logistik, medizinische Praxen, Baubetriebe).

Marktplatz‑Vendor‑Listen und Partnerseiten sind ein Shortcut, wenn du Teams ansprichst, die bereits ein Tool nutzen. Wenn eine Software zertifizierte Partner listet, sind diese Firmen oft vorqualifiziert. Bewertungsseiten helfen ebenfalls, weil Firmen dort oft Services, bediente Branchen und manchmal Teamgröße nennen.

Verzeichnisseiten enthalten viel Ballast. Dein Ziel ist eine saubere Zeile pro Firma mit Feldern, die du im Outreach nutzt. Erfasse nur, was du tatsächlich verwenden wirst: Firmenname (wie gelistet), Root‑Domain, Standort, Kategorie oder Spezialität und einen Proof‑Point (Member since, Partner‑Tier, Review‑Anzahl).

Beispiel: Wenn du Boutique‑Buchhaltungsfirmen zielst, liefert ein Landesverband‑Verzeichnis vielleicht 80 Firmen mit Domains und Städten. Füge einen Proof‑Point wie „member firm“ und ein Spezial‑Tag wie „tax“ hinzu. Telefonnumer überspringen, wenn du per E‑Mail startest. Konsistente Felder erleichtern Personalisierung und De‑Duplizierung.

Stellenanzeigen, die zeigen, wer gerade Hilfe braucht

Stellenanzeigen sind eines der saubersten Intent‑Signale, die du kostenlos bekommen kannst. Wenn ein Unternehmen einstellt, ändert sich etwas: Wachstum, Tool‑Wechsel, neue Funktionen oder das Lösen eines kostspieligen Problems.

Fange bei Unternehmens‑Karriereseiten und großen Jobbörsen an, lies aber über den Titel hinaus. Die Beschreibung zeigt oft, womit sie kämpfen, welche Tools sie nutzen und welche Ziele sie in den nächsten 3–6 Monaten haben.

Passe deine Sprache an die im Post verwendete Sprache an. Wenn du eine Dienstleistung anbietest, suche nach Dringlichkeit und Lücken. Ein Marketing‑Team könnte „demand gen“, „paid social“ oder „pipeline“ erwähnen. Ein Software‑Team erwähnt vielleicht „migrating“, „implementing“ oder „new CRM“.

Erfasse dieselben Felder, damit du später sortieren kannst: Firmenname und Website, Rolle und Abteilung, 2–3 Keywords, die Fit beweisen, Post‑Datum und Standort/Zeitzone.

Geh über das Posting hinaus. Dein bester Kontakt ist oft die Fachabteilung, nicht HR. Wenn die Stelle „Head of RevOps“ heißt, ist der Owner möglicherweise der CRO, VP Sales oder Operations‑Leiter. Bei „Content Manager“ ist es oft der Head of Marketing.

Beispiel: Du bietest Outbound‑Copywriting für B2B‑SaaS. Du findest eine Firma, die ihren ersten SDR und einen Growth Marketer sucht, beide in den letzten 10 Tagen gepostet. Das deutet auf schnelles Pipeline‑Aufbau hin. Notiere „new outbound team“ und kontaktiere die Sales‑Leitung mit einer Nachricht, die auf schnelles Ramp‑Up von SDRs abzielt.

Nutze das Post‑Datum als Prioritätssignal: neuere zuerst, ältere später. Evergreen‑Listings ignoriere, außer sie passen klar zu deiner Nische.

Newsletter und Creator‑Kanäle als Lead‑Quelle

Starte dein erstes Micro‑Batch
Starte in wenigen Minuten eine kleine Kampagne, ohne mehrere Tools zu jonglieren.

Newsletter und Creator‑Kanäle liefern jede Woche einen nützlichen Hinweis: wer Geld ausgibt, um deine Zielgruppe zu erreichen. Sponsoren, Partner und „supported by“‑Blöcke enthalten oft Firmenname, kurzen Pitch und manchmal die Zielrolle (z. B. „für HR‑Teams“ oder „für Shopify‑Brands“). Das reicht, um eine fokussierte Liste zu starten.

Podcasts funktionieren ähnlich: Host‑gelesene Sponsor‑Erwähnungen nennen die Firma klar, und viele Shows fassen Sponsoren in den Episodenbeschreibungen zusammen. Event‑Newsletters sind auch nützlich, weil sie Speaker, Aussteller und Partner listen—eine fertige Menge an Firmen, die gerade aktiv Marketing betreiben.

Um Sponsor‑Recherche in eine zielgerichtete Liste zu verwandeln, wähle ein Nischen‑Newsletter und sammle Sponsoren aus den letzten 10–20 Ausgaben. Gruppiere sie nach Angebot (Tool, Agentur, Beratung) und behalte nur die Kategorie, die du wirklich unterstützen kannst.

Erfasse Details, die Personalisierung später einfach machen: Kanalname und Ausgabe/Datum, Sponsor‑Tagline (Positionierung), eine kurze Audience‑Fit‑Notiz, deine Schätzung der Entscheidungsrolle und einen Satz, den du referenzieren kannst.

Beispiel: Du siehst dasselbe Analytics‑Tool in drei E‑Commerce‑Newslettern als Sponsor. Diese Wiederholung deutet auf Budget und Dringlichkeit hin. Bau eine kleine Liste ähnlicher E‑Commerce‑Tools und sprich sie mit dem genauen Aufhänger an, den sie für das Sponsoring verwendet haben.

Communities und Events ohne Spam

Communities sind starke Lead‑Quellen, weil Leute dort oft sagen, woran sie arbeiten, welche Tools sie nutzen und welche Hilfe sie brauchen. Der Haken: behandel eine Community wie eine Tabelle und du wirst ignoriert oder gesperrt.

Beginne an Orten mit öffentlicher, opt‑in‑Discovery: Mitgliederverzeichnisse, Intro‑Channels, „who’s hiring“‑Threads und öffentliche Speaker‑ oder Sponsor‑Seiten. Member‑Showcases, Partner‑Seiten und Featured‑Project‑Listen sind besonders nützlich, weil sie bewusst gezeigt werden.

Prüfe vor dem Erfassen die Regeln. Scrape keine privaten Bereiche, kopiere keine E‑Mails aus geschützten Profilen und verschicke keine Massen‑DMs. Dein Ziel ist Kontext, damit dein Outreach relevant wirkt, nicht random.

Ein sauberes Erfassungsformat konzentriert sich auf das Warum: Community‑ oder Event‑Name und der genaue Thread/Session‑Titel, Rolle und Firma der Person, was den Match ausgelöst hat (eine Frage, ein Tool, ein Ziel), das Datum, an dem du es gesehen hast, und der bevorzugte Kontaktweg.

Beispiel: Du siehst eine Gründerin, die nach besseren Outbound‑Antworten fragt. Statt „Wollen Sie eine Demo?“ notierst du: „Fragte zu Bounce‑Raten nach Domain‑Wechsel; macht Cold‑Email für neues Produktlaunch.“ Diese einzelne Zeile macht deine erste Nachricht spezifisch.

Wenn du später per E‑Mail kontaktierst, halte Segmente nach Community und Kontext getrennt. So bleibt deine Botschaft mit dem, was die Person tatsächlich gesagt hat, abgestimmt.

Firmen‑News und Partnerseiten zur Listen‑Erweiterung

Füge Daten ohne Mehrarbeit hinzu
Importiere Prospect‑Daten per API von Anbietern wie Apollo, wenn du skalieren musst.

Firmen‑News sind wertvoll, weil sie zeigen, worauf ein Unternehmen gerade fokussiert ist. Eine Pressemitteilung zu neuem Produkt, neuem Büro oder einer Führungsstelle bedeutet oft neue Prioritäten, neue Dienstleister und Budgets für Veränderung.

Beginne bei der eigenen News‑ oder Press‑Seite eines Unternehmens. Nützliche Buying‑Signale sind Finanzierungsrunden, neue Büros, Führungswechsel, Produkt‑Launches oder Security/Compliance‑Ankündigungen.

Customer‑Pages und Case Studies erweitern auch deine Liste. Eine Firma, die Kundenstorys publiziert, liefert dir ähnliche Firmen, die du als Nächstes recherchierst. Selbst wenn nicht jeder Kunde namentlich genannt wird, sind Branchen, Größen und Use‑Cases oft klar genug, um Lookalikes zu finden.

Partner‑Seiten funktionieren ähnlich, aber schneller. Lieferantenlisten, Reseller‑Verzeichnisse und Integrationsseiten nennen oft Dutzende Firmen, die denselben Tech‑Stack oder go‑to‑market‑Ansatz teilen.

Um aus einer Firma eine Liste von Lookalikes zu machen, erfasse konsistente Felder (Firma, Website, Branche, Standort, Trigger, Source‑Note) und repliziere das Muster auf ähnlichen Seiten. Wenn du z. B. drei SaaS‑Firmen findest, die eine UK‑Expansion ankündigen, bau eine Mini‑Liste anderer SaaS‑Firmen, die UK‑Sales‑Rollen suchen oder Büros in London eröffnen.

Beim Outreach setze den Trigger in die erste Zeile, damit es persönlich wirkt. Wenn du LeadTrain (leadtrain.app) nutzt, kannst du auch nach Trigger segmentieren (Funding, Hiring, Expansion) und Sequenzen getrennt halten, damit Nachrichten nicht vermischt werden.

Leads bereinigen, verifizieren und de‑duplizieren

Eine kostenlose Liste ist nur nützlich, wenn sie sauber ist. Aus öffentlichen Quellen bekommst du oft unordentliche Firmennamen, fehlende Domains und denselben Lead dreimal in unterschiedlichen Varianten.

Halte dein Sheet langweilig und konsistent: normalisierter Firmenname, Root‑Domain, Kontaktname und Rolle, E‑Mail (und Status), plus Quelle und Notes.

Normalisiere beim Erfassen: Wähle ein Namensformat (z. B. „Acme“ statt „Acme Inc.“ oder „ACME, LLC“), speichere Standorte einheitlich (Stadt, Bundesland, Land) und benutze immer die Root‑Domain (acme.com, nicht blog.acme.com).

Bei der E‑Mail‑Verifikation ziele auf ausreichend zustellbare Adressen, nicht auf Perfektion. Wenn du einen Verifier nutzt, tracke Ergebnisse wie Valid, Risky, Invalid, Unknown. Wenn nicht, mache Basischecks: korrekte Domain‑Schreibung, keine zusätzlichen Leerzeichen, keine offensichtlichen Tippfehler und bestätige, dass die Firmen‑Domain existiert.

Halte riskante Adressen aus dem Haupt‑Outreach. Lege sie in ein separates Tab oder tagge sie, damit du später in geringerem Volumen testen oder eine alternative Adresse finden kannst.

Duplikate lassen Listen still und leise verderben. Sortiere vor dem Outreach nach Domain und dann nach E‑Mail. Fasse Zeilen zusammen statt sie zu löschen, damit du Kontext nicht verlierst. Behalte die beste E‑Mail und die aktuellste Rolle, kombiniere Notizen zu einem sauberen Satz, bewahre Source‑Tags und entferne echte Duplikate.

Tagge jeden Lead mit seiner Quelle (directory, job post, newsletter, community). Nach ein paar Wochen weißt du, welche Quellen Antworten bringen und welche nur Lärm erzeugen.

Häufige Fehler, die Zeit verschwenden oder Zustellbarkeit schaden

Der schnellste Weg, kostenlose Recherche zu ruinieren, ist zu viel zu sammeln, bevor du weißt, was funktioniert. Wenn du 25 Spalten (Tech‑Stack, Headcount, Funding, Tools, Social‑Links) sammelst, bevor du eine einzige Nachricht verschickst, verbringst du Stunden mit Daten, die deinen Text nicht verändern. Fang mit wenigen Feldern an, die du zur Personalisierung und Reply‑Routing brauchst und erweitere erst nach ersten Erfolgen.

Ein weiteres Problem ist, unterschiedliche ICPs in einer Liste zu mischen. Ein Gründer einer 5‑Personen‑Agentur, ein VP bei einem 500‑Personen‑SaaS und ein Klinik‑Manager sehen alle wie „mögliche Käufer“ aus, antworten aber aus unterschiedlichen Gründen. Wenn du sie mischst, wird dein Angebot vage und die Antwortraten sinken.

Tracking ist wichtiger, als die meisten denken. Wenn du nicht aufzeichnest, woher jeder Lead kommt, kannst du nicht auf das, was gute Gespräche bringt, setzen. Ein einfaches Source‑Feld hilft außerdem, Kontext natürlich zu referenzieren.

Zustellbarkeit und Compliance‑Fehler

Die meisten Zustellbarkeitsprobleme entstehen durch vermeidbare Gewohnheiten: an generische Inboxen (info@, sales@) senden, wenn du eine Person brauchst; Opt‑Outs und Do‑Not‑Contact‑Hinweise ignorieren; denselben Text in sehr unterschiedlichen Branchen wiederverwenden; Duplikate hochladen, sodass dieselbe Firma doppelt kontaktiert wird; und Bounces als normal hinnehmen statt die Daten zu korrigieren.

Ein praktisches Beispiel

Wenn du 60 Leads aus einem Verzeichnis und 40 aus Stellenanzeigen ziehst, tagge sie separat. Sende zwei kleine Batches mit leicht unterschiedlichen Nachrichten. Wenn Job‑Post‑Leads mehr antworten, aber öfter bouncen, verbessere die E‑Mail‑Finde‑Phase, bevor du skalierst. Tools wie LeadTrain können beim Aufwärmen von Mailboxen und der Klassifikation von Antworten helfen, aber die größten Erfolge kommen immer noch von sauberen Listen und diszipliniertem Targeting.

Schnell‑Checkliste vor dem Outreach

Sende die richtigen Follow ups
Baue eine kurze mehrstufige Sequenz, die zu jedem Source‑Trigger passt.

Eine Liste ist nur nützlich, wenn sie kontaktierbar ist. Verbringe 10 Minuten hier und du vermeidest die meisten vermeidbaren Bounces, falsch passenden Antworten und chaotischen CRM‑Notizen.

Dein ICP sollte klar sein und die Muss‑Felder sollten vorhanden sein (Firmenname, Website, Rolle, E‑Mail plus Standort oder Zeitzone). Die Kontaktrolle muss zur Käuferrolle passen. Prüfe die Firmen‑Domain (achte auf Lookalike‑Domains und alte Rebrands). Jeder Lead sollte Quelle und Aufnahmedatum enthalten, damit du Frische einschätzen und den ursprünglichen Kontext finden kannst. Verifiziere die E‑Mail, wo möglich, und entferne Duplikate, sodass eine Person einer Zeile entspricht.

Entscheide dann die nächste Aktion, damit Leads nicht in einem Spreadsheet verstauben: Starte eine Sequenz, rufe an oder mache zwei Minuten Extra‑Recherche. Füge ein persönliches Detail hinzu, das du referenzieren kannst, z. B. eine kürzliche Einstellung, eine Stellenanzeige, ein Sponsoring oder eine Tool‑Erwähnung.

Beispiel: Wenn du ein Unternehmen über eine Stellenanzeige für einen neuen SDR gefunden hast, notiere das Post‑Datum und die Rolle des Hiring‑Managers. Dann plane eine kurze 3‑stufige E‑Mail‑Sequenz (in einem Tool wie LeadTrain, falls du es nutzt) und setze eine Erinnerung, nachzufassen, wenn sie öffnen, aber nicht antworten.

Beispiel: 100‑Lead‑Liste bauen und was als Nächstes zu tun ist

Angenommen, du verkaufst einen B2B‑Service (z. B. Buchhaltung für kleine SaaS‑Firmen) und willst in einer Woche 100 Leads mit kostenlosen Quellen. Der schnellste Weg ist, drei Quellen zu wählen, saubere Daten zu sammeln und Kontextwechsel zu vermeiden.

Nutze einen einfachen 5‑Tages‑Plan und ziele auf 20–25 neue Firmen pro Tag: starte mit Stellenanzeigen, die Schmerz signalisieren; erweitere mit Verzeichnissen und öffentlichen Listen deiner Nische; füge Newsletter‑Sponsor‑Recherche hinzu; wiederhole Stellenanzeigen in einer zweiten Kategorie; und nutze den letzten Tag für Bereinigung und De‑Dupe.

So wird aus einer Stellenanzeige schnell eine Liste von Lookalikes: Du findest eine „Head of Customer Success“‑Stelle bei einem 30–100‑Personen‑SaaS. Die Anzeige nennt oft Tools (HubSpot, Zendesk, Intercom) und Kundentyp. Suche nach anderen Firmen, die dieselbe Rolle, denselben Tool‑Stack und ähnliche Mitarbeiterzahlen suchen, und du erhältst rasch eine enge Mini‑Liste.

Halte Personalisierung leicht. Nimm ein Detail aus der Quelle (Stellenanzeige, Verzeichniskategorie, Sponsor‑Platzierung) und verbinde es mit deinem Angebot. Vermeide es, aus der Anzeige zu zitieren oder vorzugeben, interne Zahlen zu kennen.

Wenn das Sheet konsistent ist (Company, Site, geschätzte Rolle, Kontakt‑E‑Mail, Quelle, Note), wärme Postfächer auf, bevor du sendest. In LeadTrain kannst du Domains und Postfächer einrichten, Aufwärmen laufen lassen und eine kurze mehrstufige Sequenz starten. Fang klein an (20–30 E‑Mails pro Tag), beobachte Antworten und Bounces und verschärfe deine Listenregeln basierend auf dem, was konvertiert.

FAQ

What’s the first step before I start building a free lead list?

Beginne damit, eine Nische und eine Käuferrolle zu wählen, und definiere dann 2–3 einfache Qualifikatoren, die du in unter einer Minute prüfen kannst. Wenn ein Lead diese Qualifikatoren nicht erfüllt, überspringe ihn und mach weiter, damit deine Liste brauchbar bleibt.

What fields should I capture in my spreadsheet every time?

Ein einfacher Standard ist: Firmenname, Website (Root‑Domain), Kontaktname, Rolle, E‑Mail (oder Platzhalter), Quelle, Datum, Trigger und eine einzeilige Outreach‑Angle. Wenn du die Muss‑Felder nicht konstant füllen kannst, reduziere die Felder, bis du es kannst.

Is building a lead list from free sources actually worth it?

Ja — wenn du es als Ausgangspunkt behandelst und gut organisierst. Kostenlose Recherche gewinnt oft, wenn du eine enge Nische oder ein klares Trigger‑Signal hast, weil du kontextreiche Leads sammelst statt generischer Datensätze.

Which free sources are usually the most reliable?

Priorisiere Quellen, die für den Herausgeber einen eigenen Nutzen haben: Verzeichnisse, Partnerseiten, Stellenanzeigen und Sponsoren‑Blöcke. Zufällig gescrapte Seiten sind oft veraltet und schwer zu verifizieren.

How do I use job posts to find leads without wasting time?

Nutze Stellenanzeigen als Intent‑Signal: Wenn ein Unternehmen einstellt, bedeutet das Wachstum, Umstellung oder Dringlichkeit. Erfasse das Post‑Datum, 2–3 Keywords, die passen, und kontaktiere eher die Fachabteilungs‑Leitung als nur HR.

How can newsletters and podcasts help me find prospects?

Sponsoren geben preis, wer gerade Budget hat, um deine Zielgruppe zu erreichen. Speichere den Newsletter‑Namen und das Datum, die Sponsor‑Positionierung und einen Aufhänger, den du im Outreach referenzieren kannst.

How do I use communities and events without being spammy?

Halte dich an die Regeln, meide das Scrapen privater Bereiche und schicke keine Massen‑DMs. Nutze öffentliche Mitgliederverzeichnisse, Intro‑Threads, Speaker‑Listen und Sponsorseiten, um Kontext zu sammeln, und sprich die Leute so an, wie sie sich gezeigt haben.

What’s the best way to clean and de-duplicate my list?

Verifiziere E‑Mails, wo möglich, und tracke die Vertrauensstufe, damit du riskante Adressen nicht skaliert verschickst. Als Duplikatregel ist praktisch: „gleiche Domain + gleiche Person = Duplikat“. Fasse Notizen zusammen, damit du den besten Kontext in einer Zeile behältst.

What mistakes waste time or hurt deliverability the most?

Die größten Fehler sind: verschiedene ICPs in einer Liste mischen, zu viele Felder sammeln bevor du Outreach testest, und Quellenkontext verlieren. Das führt zu vagen Botschaften, höheren Bounces und keiner Übersicht, welche Quellen Antworten bringen.

What should I check before I start outreach?

Stelle sicher, dass jede Kontaktperson eine passende Käuferrolle hat, die Firmen‑Domain geprüft ist, Quelle und Aufnahmedatum vorhanden sind und keine offensichtlichen Duplikate existieren. Dann starte eine kleine, segmentierte Kampagne und optimiere nach Antworten und Bounces.